Wieder mehrere Menschen auf den Philippinen entführt -

      zwei der Verschwundenen wieder aufgetaucht 

      Patikul/Philippinen (AP) Mutmaßliche Mitglieder der islamischen

      Extremistengruppe Abu Sayyaf haben auf den Philippinen mindestens sechs

      Menschen in ihre Gewalt gebracht. Bei den Entführten handelt es sich nach

      Polizeiangaben um Zeugen Jehovas aus Zamboanga, die auf der Insel Jolo von

      Haustür zu Haustür zogen und Produkte eines US-Kosmetikherstellers

                                            verkauften. Ein muslimisches

                                            Ehepaar, das zunächst

                                            ebenfalls verschwunden war,

                                            tauchte am Mittwoch wieder

                                            auf.

 

                                            Wie der stellvertretende

                                            Bürgermeister der Stadt

                                            Patikul auf Jolo am Mittwoch

                                            sagte, nahm die Armee nach

                                            der Entführung vermutete Verstecke der Abu Sayyaf in der

                                            Gegend unter Feuer. Nach Polizeiangaben hielten zwei

                                            Bewaffnete den Jeep mit fünf Frauen und drei Männern am

                                            Dienstag an und verschleppten die Gruppe. Außer den sechs

                                            Kosmetikverkäufern habe es sich dabei um ein muslimisches

                                            Ehepaar aus der Region gehandelt, das den anderen als

      ortskundige Führer diente.

 

      Der Fahrer wurde zurückgelassen. Er identifizierte einen der Entführer als Muin Maulod Sahiron, einen Neffen des

      örtlichen Abu-Sayyaf-Führers Radullan Sahiron. Das Ehepaar tauchte am Mittwoch wieder an seinem Wohnort

      auf. Der Mann und die Frau zeigten sich überrascht über das Aufsehen, das sie erregten, und erklärten, sie hätten

      die Nacht bei Verwandten verbracht. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

 

      Der Abu Sayyaf werden Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida nachgesagt. Die US-Streitkräfte haben

      philippinische Soldaten sechs Monate lang im Anti-Terror-Kampf gegen die Extremisten ausgebildet. Es war die

      erste Entführung der Abu Sayyaf nach Abschluss des Programms Ende Juli. Verteidigungsminister Angelo Reyes

      kündigte am Mittwoch nach der Rückkehr von einem Besuch bei seinem US-Kollegen Donald Rumsfeld in

      Washington eine stärkere Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder an.

 

      Die Abu Sayyaf haben bereits häufig Geiseln genommen, darunter vor zwei Jahren auch die Göttinger Familie

      Wallert. Die meisten der Verschleppten kamen später wieder frei, mehr als ein Dutzend wurde jedoch getötet.

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Bettwäsche in Sex-Clubs soll Steuersünder entlarven

 

                  Manila (dpa) - Ein philippinischer Finanzamtschef will jetzt die

                  benutzte Bettwäsche von Sex-Clubs und ähnlichen

                  Etablissements zählen, um Steuersündern der Branche das

                  Handwerk zu legen.

 

                  Die zur Reinigung gebrachten Laken ließen nämlich auf die

                  tatsächliche Zahl der Kunden schließen, erläuterte der Leiter

                  der Steuerbehörde von Quezon, Victor Endriga, der Zeitung

                  «Manila Standard» seine Methode. Mit einer Formel berechne

      er dann die Steuerschuld.

 

      Diese ungewöhnliche Art der Veranlagung habe er bereits erfolgreich auf einem

      früheren Posten angewendet, sagte Endriga. «Das war sehr effektiv. Denn kein

      Kunde will auf schmutzigen Laken liegen.» Nach einer selbst erdachten Formel

      multipliziere er die Zahl der benutzten Laken mit drei Prozent des

      Gesamtumsatzes. Heraus komme eine «faire Vorstellung» von dem, was an den

      Fiskus gehen solle. Steuerhinterziehung ist auf den Philippinen weit verbreitet

      und wird durch zahlreiche gesetzliche Schlupflöcher begünstigt.

      

 

16 Tote bei Unwettern auf den Philippinen

 

      Manila (AP) Bei schweren Unwettern auf den Philippinen sind 16 Menschen

      ums Leben gekommen. Mindestens vier Menschen werden noch vermisst, wie

      die Behörden am Mittwoch mitteilten. Rund 3.500 Menschen mussten

      evakuiert werden. Das Tief «Milenyo», das dem Inselstaat Wasserhosen,

      Tornados und Erdrutsche gebracht hatte, bewegt sich inzwischen weiter in

      Richtung Südchinesisches Meer.

 

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Mindestens elf Tote bei Unwetter auf den Philippinen

 

      Manila (AP) Heftige Regenfälle und Erdrutsche haben auf den Philippinen

      mindestens elf Menschen das Leben gekostet und mehr als 400 weitere aus

      ihren Häusern vertrieben. In der zentralen Provinz Negros Oriental löste eine

      Wasserhose einen Erdrutsch aus, der acht Menschen in den Tod riss, wie die

      Behörden am Dienstag mitteilten. Vier Bewohner wurden nach dem Unglück

      am späten Montagabend noch vermisst, zwei weitere wurden verletzt.

 

      Drei Menschen starben in der Provinz Rizal südlich von Manila an einem

      Stromschlag, nachdem das Hochwasser die Stromleitungen beschädigt hatte. In

      der Stadt Taytay stand das Wasser drei Meter hoch, wie eine Sprecherin der

      Zivilverteidigung, Mina Marasigan, mitteilte. Das tropische Tiefdruckgebiet

      «Milenyo» brachte auch Manila heftigen Regen und Windgeschwindigkeiten bis

      zu 55 Kilometern pro Stunde. Mehrere Straßen wurden überschwemmt und

      alle Schulen für einen Tag geschlossen.

 

 

    

 USA und Philippinen verstärken ihre militärische  Zusammenarbeit

Washington (dpa) - Im Kampf gegen den Terrorismus wollen die USA und die Philippinen ihre militärische Zusammenarbeit weiter verstärken.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vereinbarte am Montag in  Washington mit seinem philippinischen Kollegen Angelo T. Reyes die Einrichtung einer gemeinsamen Kommission für Verteidigungspolitik. Wie Reyes in einer                          Erklärung mitteilte, sei es  das Ziel, den strategischen  Dialog zu verbessern und Möglichkeiten für eine                                     Verteidigungs-Kooperation im Interesse von mehr Stabilität und Sicherheit in der Region zu untersuchen.

Bei dem Treffen mit Rumsfeld sei außerdem die Entwicklung der philippinischen Rüstungsindustrie zur Sprache gekommen. Beide Seiten betrachteten stärkere philippinische Streitkräfte als positiven Faktor der Stabilität in Asien. Die Philippinen seien dem anhaltenden Kampf gegen den Terrorismus fest verpflichtet, unterstrich Reyes.

 Das jüngste sechsmonatige Anti-Terror-Manöver im Süden der Philippinen sei ein großer Erfolg gewesen. Dabei hatten von Ende Januar bis Ende Juli rund 1000 amerikanische Soldaten philippinische Truppen im Kampf gegen die militante Moslemgruppe Abu Sayyaf ausgebildet, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden haben soll.

 

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Mittleres Erdbeben erschüttert Philippinen - Keine Schäden

   Manila (dpa) - Ein mittleres Erdbeben hat am Dienstag in der
philippinischen Hauptstadt Manila und deren Umgebung die Bewohner aus
dem Schlaf gerissen. Durch den Erdstoß von der Stärke 4,0 auf der
Richterskala seien nach ersten Erkenntnissen aber keine Schäden
angerichtet oder Menschen verletzt worden, teilten die Behörden mit.
Angaben des Vulkanologischen Instituts zufolge lag das Epizentrum
nahe der Stadt Olongapo, etwa 100 Kilometer westlich von Manila.

 

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US-Armee beendet sechsmonatige Mission auf Philippinen

Zamboanga, 31. Juli (AFP) - Nach sechs Monaten haben die USA am Mittwoch ihren ersten großen Militäreinsatz auf den Philippinen offiziell beendet. Der US-Kommandeur für den Pazifik, Thomas Fargo, und der philippinische Generalstabschef Roy Cimatu werteten die Mission bei einer Abschlusszeremonie im südlichen Zamboanga als Erfolg. Im Laufe der "Operation Balitakan" (Seite an Seite) waren seit Januar rund tausend US-Soldaten auf dem Inselstaat stationiert, um die philippinische Armee im Kampf gegen die Abu-Sayyaf-Rebellen zu beraten und zu trainieren. Die islamischen Extremisten sind für ihre Entführungen bekannt, vor allem aber werden ihnen Kontakte zur mutmaßlichen Terrororganisation El Kaida des Extremistenführers Osama bin Laden unterstellt.

USA beenden Anti-Terror-Manöver auf den Südphilippinen

   Manila (dpa) - Die USA haben am Mittwoch ihr sechsmonatiges
Anti-Terror-Manöver im Süden der Philippinen beendet. Dabei hatten
seit Ende Januar rund 1000 amerikanische Soldaten philippinische
Truppen im Kampf gegen die militante Moslemgruppe Abu Sayyaf
ausgebildet, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama
bin Laden haben soll. Trotz des offiziellen Abschlusses der Übung mit
Namen "Balikatan" ("Schulter an Schulter") sollen noch bis Oktober
rund 100 US-Soldaten in der Region stationiert bleiben, wie ein
Sprecher der amerikanischen Streitkräfte weiter mitteilte.
 

   Der Oberkommandierende des US-Pazifikkommandos, Admiral Thomas
Fargo, kündigte eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen den USA
und den Philippinen im Kampf gegen den Terrorismus an. "Während die
USA die Zahl ihrer Berater verringert, werden unsere Soldaten leichte
Eingreifcompagnien in Anti-Terror-Maßnahmen sowohl im Süden wie im
Norden trainieren", sagte Fargo. Als Teil des Manövers seien überdies
Infrastruktur-Projekte im Süden auf den Weg gebracht worden.
 

   Washington hatte die Militärübung als zweite Front im Kampf gegen
den Terror nach Afghanistan bezeichnet. Außer im Falle von Notwehr
durften sich US-Truppen aber nicht an Kampfhandlungen beteiligen.
 

   Während der Dauer des Manövers wurden nach Angaben des
philippinischen Militärs 69 Abu-Sayyaf-Mitglieder bei Gefechten
getötet und 139 gefangen genommen. In die Zeit der Übung fiel auch
der Befreiungsversuch zweier amerikanischer Geisel aus der Hand der
Extremistengruppe durch die philippinische Armee. Dabei waren ein
US-Bürger sowie eine einheimische Geisel getötet worden.

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18 Menschen nach heftigen Regenfällen auf Philippinen gestorben

Manila, 26. Juli (AFP) - Auf den Philippinen sind nach mehr als einer Woche heftiger Monsun-Regenfälle 18 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer seien in der Hauptstadt Manila und der nördlichen Provinz Pangasinan gestorben, teilten die Zivilschutzbehörden am Freitag mit. Fast 3000 Menschen mussten in den betroffenen Regionen weiter in Evakuierungszentren bleiben. Viele Straßen waren unbefahrbar, in Manila stand das Wasser teilweise hüfthoch. Die Meteorologen sagten für den Freitag anhaltende Regenfälle im Nordwesten der Philippinen voraus.

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86 Tote im Zusammenhang mit Dorfwahlen auf den Philippinen

   Manila (dpa) - Gewaltsame Übergriffe im Zusammenhang mit
Dorfwahlen auf den Philippinen haben bis zum Dienstag mindestens 86
Menschen das Leben gekostet. Insgesamt sei es im Vorfeld der
Abstimmung zu 183 Zwischenfällen gekommen, teilte ein Armeesprecher
in Manila mit. Auch nachdem die Wahllokale am Montagnachmittag
landesweit geschlossen worden waren, kam es den Angaben zufolge zu
Schießereien. Außerdem sei eine Schule in Brand gesetzt worden.
 

   Auf der südphilippinischen Insel Jolo wurde ein Dorfvorsteher von
seinem Gegenkandidaten erschossen, nachdem dieser die Wahl verloren
hatte. Hunderte Menschen flohen, als in einer anderen Gemeinde auf
der Insel Kämpfe zwischen rivalisierenden politischen Gruppen
ausbrachen. Die Armee sei inzwischen dabei, die Situation wieder
unter Kontrolle zu bringen, sagte ein Militärsprecher.

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Mindestens 70 Philippiner bei Ausschreitungen zu Dorfwahlen getötet

Manila, 15. Juli (AFP) - Bei gewalttätigen Ausschreitungen am Rande von Dorfwahlen sind auf den Philippinen mindestens 70 Menschen getötet worden. Nach Armeeangaben vom Montag wurden in den vergangenen Tagen zudem rund zwei Dutzend weitere Menschen verletzt, als es in mehreren Regionen zu bewaffneten Überfällen auf Kandidaten und Wähler kam. So eröffneten Unbekannte das Feuer vor einem Wahllokal in einem Dorf der südlichen Insel Twai-Tawi. Bei dem Angriff seien drei Menschen getötet worden. Auch auf der Insel Masbate sowie in den Provinzen Camarines Sur, Cotabato, Lanao del Sur sowie Abra sei es zu Gewalttaten gekommen. Dabei handelte es sich offenbar um bezahlte Überfälle von Politikern, die Wähler und Gegenkandidaten einschüchtern wollten.

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Bislang 60 Tote durch Monsunregen und Taifune auf Philippinen

   Manila (dpa) - Anhaltender sintflutartiger Monsunregen und eine
Serie von Taifunen haben auf den Philippinen bis zum Sonntag
mindestens 60 Menschen in den Tod gerissen. Seit Beginn der Unwetter
vor mehr als einer Woche seien rund 2000 Häuser zerstört oder
beschädigt worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Insgesamt sind
1,4 Millionen Menschen von den Fluten und Stürmen betroffen. Noch
immer leben fast 11 000 Bewohner in Notunterkünften.
 

   Am Samstag hatte im Norden des Landes erneut starker Regen
eingesetzt und die Straßen in der Hauptstadt Manila stellenweise bis
zu zwei Meter hoch unter Wasser gesetzt. Örtlich kam es zu
Erdrutschen. Zahlreiche Straßen und Brücken waren nach wie vor
unpassierbar. Meteorologen rechnen mit einem Anhalten der starken
Regenfälle. Die Regierung bezifferte die Schäden bislang auf
umgerechnet knapp acht Millionen Euro.

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Zahl der Toten nach Taifun auf Philippinen steigt auf bis zu 41

Manila, 11. Juli (AFP) - Knapp eine Woche nach den schweren Wirbelstürmen auf den Philippinen ist die Zahl der Toten auf bis zu 41 gestiegen. Wie die Zivilschutzbehörde am Donnerstag in Manila mitteilte, kamen 37 Menschen durch den mit 170 Stundenkilometern tobenden Taifun Chata'an ums Leben, vier weitere wurden noch vermisst. Unter den Toten sind den Angaben zufolge auch drei Südkoreaner, die bei einem Bootsunglück vor der philippinischen Küste ertranken. Vier Tage nach dem Ende des schweren Regens waren nach Regierungsangaben noch immer mehr als 10.000 Menschen evakuiert und in provisorischen Unterkünften untergebracht. Mehr als die Hälfte der Betroffenen kamen aus den Provinzen nördlich der Haupstadt Manila. Sie warteten auf ein Sinken des Wasserpegels, um in ihre Häuser zurückzukehren. Seit dem Wochenende waren insgesamt 20.000 Menschen evakuiert worden.

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Unwetter in Asien verwüsten Riesengebiete - eine Million obdachlos

   Manila/Dehlhi (dpa) - Die ungewöhnlich starken Monsun-Regenfälle
in Asien fordern immer mehr Menschenleben, verwüsten riesige
Landstriche und rauben Hunderttausenden ihr Obdach. Alleine auf den
Philippinen seien bis Dienstag 31 Tote geborgen worden, teilten die
Behörden mit. Mittlerweile hätten sich rund 24 000 Menschen in der
Hauptstadt Manila und den nördlichen Provinzen in 121 Notunterkünfte
geflüchtet.
 

   Im Nordosten Indiens wurde der Bundesstaat Tripura, der fast vier
Mal so groß wie das Saarland ist und rund 3,2 Millionen Einwohner
hat, weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Schienen und Straßen
waren unpassierbar, berichteten indische Medien. Mindestens zehn
Menschen kamen im indischen Nordwesten ums Leben, rund eine Million
Menschen wurde obdachlos. Besonders betroffen sind auch die
Bundesstaaten Bihar und Assam.
 

   Die beschädigten Verkehrsverbindungen etwa zwischen Assam und
Tripura erschwerten in hohem Maß die Versorgung der Flutopfer. Nach
Angaben der Eisenbahnbehörden dauert die Reparatur der defekten
Schienen mindestens vier Wochen. Auf dem Luftweg war die Hauptstadt
Tripuras, Agartala, noch zu erreichen.
 

   Die Philippinen waren am Wochenende von den Unwettern mit starkem
Regen und Winden erreicht worden. Die meisten der Opfer ertranken
oder wurden von Erdrutschen begraben, hieß es. Meteorologen
erwarteten auch für die nächsten Tage Niederschläge, obwohl der
Taifun Chataan und ein tropisches Tiefdruckgebiet inzwischen über den
Inselstaat hinwegzogen sind.

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21 Tote bei Taifun auf Philippinen befürchtet

Manila, 8. Juli (AFP) - Nach schweren Wirbelstürmen auf den Philippinen werden 21 Tote befürchtet. Seit dem Wochenende seien 18 Menschen ums Leben gekommmen, drei weitere würden noch vermisst, teilten Rettungskräfte am Montag mit. Rund 20.000 Menschen wurden aus dem Katastrophengebiet evakuiert. Die philippinische Präsidentin Gloria Arroyo ordnete den Rettungseinsatz der Luftwaffe an, um vom Wasser eingeschlossene Menschen zu befreien. Unter den Toten waren auch drei Südkoreaner, die von dem mit 170 Stundenkilometern tobenden Taifun Chata'an am Samstag überrascht wurden und vor der Küste von Manila kenterten.

 

Mindestens 28 Menschen sterben in Fluten in Asien

   Manila (dpa) - Die schweren Monsun-Regenfälle auf den Philippinen
und in Indien haben bis zum Montag mindestens 28 Menschen das Leben
gekostet und Hunderttausende in die Flucht getrieben. Alleine in der
ostindischen Region Bihar flüchteten 300 000 Menschen vor den Fluten.
Mehr als 250 Dörfer waren hier betroffen. In der nordöstlichen Region
Assam ergriffen 700 000 Menschen die Flucht.
 

   Auf den Philippinen wurden 20 000 Bewohner in Notunterkünften
untergebracht. Nachdem es am Morgen zwischendurch kurz aufgeklart
hatte, setzten die sintflutartigen Niederschläge in der Hauptstadt
Manila begleitet von starken Winden wieder ein. Die meisten der
Opfer, darunter auch 3 Südkoreaner, seien ertrunken oder von
Erdrutschen verschüttet worden, teilte ein Sprecher des
Katastrophenschutzes am Montag mit.
 

   Mindestens 30 Menschen seien bei den Unwettern verletzt worden, 3
würden noch vermisst. In Manila drückten die Stürme
Schaufensterscheiben ein, Schulen und Ämter blieben geschlossen.
Verantwortlich für den ungewöhnlich heftigen Regen über dem Norden
des Inselstaats sind seit dem Wochenende der Taifun "Chataan" sowie
ein tropisches Tiefdruckgebiet. Der Tropensturm ist nach Angaben von
Meteorologen inzwischen in Richtung Südjapan abgedreht.

 

Mindestens 18 Tote und Vermisste bei Taifun auf Philippinen

Manila, 8. Juli (AFP) - Bei schweren Wirbelstürmen auf den Philippinen sind vermutlich mindestens 18 Menschen getötet worden. Mehr als 10.000 Einwohner mussten nach Behördenangaben vom Montag evakuiert werden. Unter den Toten waren drei südkoreanische Touristen, die von dem mit 170 Stundenkilometern tobenden Taifun Chata'an am Samstag überrascht wurden und vor der Küste von Manila kenterten. Mindestens zwölf weitere Menschen kamen durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben. Drei Menschen wurden noch vermisst. Der Taifun drehte am Montag Richtung Norden ab und steuerte auf Japan zu.

 
Zahl der Toten nach Regenfällen auf Philippinen auf 15 gestiegen

   Manila (dpa) - Auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer
nach den schweren Monsun-Regenfällen vom Wochenende auf 15 gestiegen.
Mehr als 10 400 Bewohner der Hauptstadt Manila seien in
Notunterkünften untergebracht, teilte ein Sprecher des
Katastrophenschutzes am Montag mit. Allerdings habe sich das Wetter
zwischenzeitlich beruhigt, die teils hüfthohen Wassermassen in Manila
seien auf dem Rückzug.
 

   Die meisten der Opfer seien ertrunken oder von Erdrutschen
begraben worden, sagte der Sprecher weiter. Mindestens 29 Menschen
seien bei den Unwettern verletzt worden, drei würden noch vermisst.
Wetterexperten warnten aber, dass der Taifun "Chataan" sowie ein
neues tropisches Tiefdruckgebiet über dem Norden des asiatischen
Inselstaats noch für weitere starke Regenfälle sorgen könnten.

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Zehn Tote nach Regenfällen auf Philippinen - Tausende obdachlos

   Manila (dpa) - Heftige Monsun-Regenfälle haben auf den Philippinen
mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen und tausende weitere
obdachlos gemacht. Durch Erdrutsche und Hochwasser seien sieben
Philippiner getötet worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. Auch
seien drei Touristen aus Südkorea gestorben, darunter ein
vierjähriges Mädchen, als ihr Boot 150 Kilometer südwestlich der
Hauptstadt Manila sank. Zwei Passagiere würden noch vermisst.
 

   Besonders stark sei Manila von den tagelangen Niederschlägen
heimgesucht worden. Dort haben nach Angaben des philippinischen
Katastrophenschutzes mehr als 3500 Menschen ihr Dach über dem Kopf
verloren. Mehrere Straßen in der Hauptstadt und benachbarten
Provinzen seien wegen umgestürzter Bäume und Schlammmassen
unpassierbar. Die Behörden rechnen damit, dass die Regenfälle noch
ein bis zwei Tage anhalten.

 

Mindestens zehn Tote durch schwere Monsun-Regen in Philippinen

Manila, 7. Juli (AFP) - Durch sintflutartige Monsun-Regen und dadurch ausgelöste Überschwemmungen sind in den Philippinen mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die Küstenwache am Sonntag mitteilte, starben drei Südkoreaner, als ihr Boot südlich der Hauptstadt Manila kenterte. Zwei Südkoreaner wurden nach dem Unglück vermisst. Sieben Menschen ertranken in anderen Teilen der Philippinen oder wurden durch Erdrutsche verschüttet. Mehr als 3250 Menschen mussten wegen der steigenden Fluten ihre Häuser räumen. Die alljährlichen Monsun-Regenfälle beginnen im Juli und dauern in der Regel bis September.

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Führer der Abu Sayyaf-Rebellen auf Philippinen getötet

   Manila (dpa) - Bei einem Gefecht mit philippinischen
Regierungstruppen sind am Freitag ein Führer der Abu Sayyaf-Rebellen
und zwei seiner Komplizen getötet worden. Bei dem führenden Abu
Sayyaf-Kämpfer handele es sich um Abu Sabaya, sagte ein
Militärsprecher, der nicht genannt werden wollte.
 

   Nach offiziellen Angaben wurden vier Abu Sayyaf-Kämpfer gefangen
genommen. Die sieben Männer seien auf einem Boot vor der Küste der
philippinischen Insel Mindanao rund 800 Kilometer südlich der
Hauptstadt Manila gewesen, als das Schiff von den Soldaten versenkt
wurde.
 

   Ein sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, es gebe noch
keine Bestätigung, dass Sabaya unter den Toten sei. Sabaya ist einer
der fünf Führer der Moslem-Gruppe, die von den USA mit Nachdruck
gesucht werden. Er soll für die Entführer von drei Amerikanern und
einem Dutzend Filipinos verantwortlich sein. Einer der Amerikaner war
einen Monat nach der Entführung im Mai 2001 geköpft worden. Bei einer
Befreiungsaktion im Juni diesen Jahres wurde ein amerikanischer
Missionar getötet. Seine Frau konnte gerettet werden.

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20 Tote bei Kampf zwischen Polizei und Sekte auf Philippinen

   Manila (dpa) - Bei einem Kampf zwischen Polizisten und Anhängern
einer Sekte sind auf den Philippinen 20 Menschen ums Leben gekommen.
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatten Beamte den Führer einer
Kultbewegung auf der Insel Dinagat, rund 760 Kilometer südlich der
Hauptstadt Manila, wegen Mordes an seiner Frau festnehmen wollen. Die
Anhänger des Sektenführers griffen die Polizisten dabei plötzlich an.
19 Anhänger der Sekte und 1 Polizist wurden getötet. Der Beschuldigte
habe sich schließlich ergeben, hieß es weiter.

Seemann entkam Abu-Sayyaf-Terroristen auf Philippinen-Insel Jolo

   Manila (dpa) - Ein indonesischer Seemann ist auf den Philippinen
seinen Kidnappern von der Terrororganisation Abu Sayyaf entkommen.
Wie Militärbehörden am Mittwoch sagten, wurde der Offizier eines
Schleppers von Bewohnern eines Dorfes auf der Insel Jolo entdeckt. Er
habe den Verdacht bestätigt, dass er und drei andere Seeleute am
Montag in die Hände der Abu Sayyaf gefallen waren. Er habe in der
Geiselhaft einen der Anführer erkannt. Das Schicksal seiner
verschleppten Kollegen blieb ungewiss. Auf Jolo waren vor zwei Jahren
auch die Wallerts aus Göttingen in Geiselhaft der Moslemextremisten.

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US-Soldaten auf Philippinen erstmals in Gefecht verwickelt

Zamboanga/Washington, 18. Juni (AFP) - Erstmals seit ihrer Stationierung auf den Philippinen im Januar sind US-Soldaten in ein Gefecht verwickelt worden. Wie ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Montag mitteilte, bewachten zwei Mitglieder einer US-Spezialeinheit zusammen mit philippinischen Soldaten eine Baustelle auf der Insel Basilan, als Schüsse auf sie abgefeuert wurden. Bei einer anschließenden kurzen Schießerei wurden den Angaben zufolge mehrere Angreifer verletzt. Die US-Soldaten hätten das Scharmützel nahe der Inselhauptstadt Isabela unversehrt überstanden, hieß es. Der Sprecher der US-Truppen auf den Philippinen kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.

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